
Über uns
Damals war sie noch ein Fremdwort, heute ist sie in aller Munde:
die Energiewende. Und was zur Zeit der Unternehmensgründung ein uninteressantes Randthema war, ist heute zur unerlässlichen Kernaufgabe geworden. Von Anfang an und mit großer Beharrlichkeit dabei sind wir – die WEAG-Gruppe, gegründet und geleitet von Karl-Heinz Gubernator und Lutz Gubernator. So ist aus einer Vision eines der ersten rheinland-pfälzischen Unternehmen entstanden, das seit 1989 Anlagen für erneuerbare Energien in der Region plant, realisiert und betreibt.
Angetrieben von dem großen Ziel, unsere Umwelt ressourcenschonend zu nutzen und für die nächsten Generationen zu schützen.
Firmensitz
Der Hauptsitz unseres Unternehmens ist die Luymühle in dem Mosel-Weinort Neumagen-Dhron bei Trier.
Mittlerweile blickt die Mühle auf eine über 100-jährige Geschichte zurück.
Sie wurde im Jahr 1913 als Elektrizitätswerk errichtet, um mit der Wasserkraft des Flusses Dhron die Elektrifizierung des angrenzenden Weinortes Neumagen-Dhron zu bewerkstelligen. Später wurden eine Getreidemühle und Wohnhäuser gebaut.
Nach Umbau und Renovierung der Wohngebäude zu Bürogebäuden verfügt der Standort damit über 400m² Bürofläche, die zu mehr als 100% aus regenerativer Energie versorgt werden: Eine Photovoltaik-Anlage sowie ein Wasserkraftwerk produzieren mehr Strom als verbraucht wird, zwei Holzpelletsheizungen versorgen die Gebäude mit Wärme.
Dass heute – ein Jahrhundert später – ein Unternehmen, das sich den Erneuerbaren Energien verschrieben hat, hier seinen Unternehmenssitz finden würde, hätten die damaligen Erbauer wohl nicht gedacht.



Unsere Historie
Während das Unternehmen zu Beginn vor allem auf die Reaktivierung von Kleinwasserkraftanlagen zur Stromerzeugung setzte, begannen die Gründer im Jahr 1993 mit der Planung und Projektierung von Windenergieanlagen.
Nach dem Erhalt einer Baugenehmigung für eine Windkraftanlage in Oberbrombach im Jahr 1995, wurde aus einer Vision Wirklichkeit. Die erste realisierte Windenergieanlage hatte eine Nabenhöhe von 50m, einen Rotordurchmesser von 40m und eine Nennleistung von 500 kW.
Mit der Inbetriebnahme des Windparks Dreikopf/Lampaden im Jahr 1999 wurde ein weiterer Meilenstein erreicht: Von der Standortsuche bis zur Inbetriebnahme und Finanzierung erfolgte die Abwicklung in Eigenregie.
In den darauffolgenden Jahren konnten weitere Windparks, unter anderem in Oberemmel, Leitzweiler, Kirf, Waldkönigen und Hatzenbühl realisiert werden.
Durch die Errichtung des Windparks Pellingen erreichte die Unternehmensgruppe erstmals die 5–6 MW Klasse.
Die Windkraftanlagen vom Typ GE 158 haben beeindruckende Dimensionen: Mit einem Rotordurchmesser von 158 Meter und einer elektrischen Leistung von jeweils 5,5 MW produziert jede Anlage gut 12 Mio. kWh. Sie erzeugen mehr Strom, als die privaten Haushalte in der VG Konz verbrauchen. Erweitert wurde der Windpark im Jahr 2024 durch eine weitere Anlage mit 5,5 MW Leistung.








