WEAG Future Energies AG
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01.08.2017
Ein­wei­hung im Wind­park Hat­zen­bühl

Fünf Jah­re hat es gedau­ert, bis aus der Idee, einen Wind­park zwi­schen Hat­zen­bühl und Herx­heim zu erreich­ten, ein abge­schlos­se­nes Pro­jekt gewor­den ist. Meh­re­ren Part­nern – dar­un­ter die Stadt­wer­ke Spey­er – gelang gemein­sam, wovon alle Bür­ger pro­fi­tie­ren sol­len: Gut 26 Mil­lio­nen Euro sind in fünf Anla­gen mit einer jähr­li­chen Wind­stromern­te von 30 Mil­lio­nen Kilo­watt­stun­den inves­tiert wor­den, die künf­tig 17.000 Ton­nen Koh­len­di­oxid ein­spa­ren hel­fen. Am Sams­tag, 29. Juli wur­de der Wind­park offi­zi­ell in Betrieb genom­men.

Ver­tre­ter von Fir­men, Poli­tik und Wirt­schaft sowie zahl­rei­che Bür­ger bezeug­ten durch ihre Anwe­sen­heit gro­ßes Inter­es­se an dem beson­de­ren Pro­jekt. Abge­se­hen von den SWS war die WEAG Future Ener­gies AG samt der Fach­fir­ma Ener­con als umset­zen­des Organ ins Boot geholt wor­den. Die Volks­bank Kur- und Rhein­pfalz sorg­te für die not­wen­di­ge Finan­zie­rungs­hil­fe.

Wirt­schafts­kraft bleibt in der Regi­on

Mehr als 200 Ver­trä­ge mit Grund­stücks­ei­gen­tü­mern muss­ten geschlos­sen, zahl­rei­che behörd­li­che Hür­den genom­men und lan­ger Atem bewie­sen wer­den. Das klang in den Gruß­wor­ten der Betei­lig­ten immer wie­der an. Umso grö­ßer war der Stein, der allen ange­sichts des fer­tig gestell­ten Pro­jekts vom Her­zen fiel, wel­ches sich impo­sant prä­sen­tier­te. „Ab heu­te wer­den hier nicht nur Mohr­rü­ben, Kar­tof­feln und Kohl geern­tet, son­dern auch Strom“, mach­te SWS-Geschäfts­füh­rer Wolf­gang Büh­ring deut­lich. Gemein­sam mit Ober­bür­ger­meis­ter Hans­jörg Eger wies er auf die part­ner­schaft­li­che Zusam­men­ar­beit hin, die das Gelin­gen des Wind­parks erst mög­lich gemacht habe. „Die Wirt­schafts­kraft bleibt in der Regi­on für die Bür­ger hier“, mach­te Eger in dem Zusam­men­hang deut­lich.

8600 Ein­fa­mi­li­en­häu­ser kön­nen ver­sorgt wer­den

Beein­dru­cken­de Zah­len wur­den den Anwe­sen­den vor­ge­legt. So erfuh­ren sie vom Ers­ten Bei­geord­ne­ten der Gemein­de Hat­zen­bühl, Paul Roh­a­tyn, dass 12,3 Pro­zent des Stroms in Deutsch­land bereits mit Wind­ener­gie erzeugt wer­den. „Unser Wind­park deckt mehr als den Bedarf der Haus­hal­te ab“, hob er her­vor. 8600 Ein­fa­mi­li­en­häu­ser könn­ten mit der jähr­lich ein­ge­speis­ten Strom­men­ge ver­sorgt wer­den und das – so Roh­a­tyn – „sau­ber, umwelt­scho­nend, wirt­schaft­lich und unge­fähr­lich“. Für Uwe Schwind, Ver­bands­bür­ger­meis­ter von Jockgrim, war der Wind­park das kom­ple­xes­te Ver­wal­tungs­ver­fah­ren sei­ner 16-jäh­ri­gen Amts­zeit. „Das Ergeb­nis lässt sich sehen und hat alle Mühe gelohnt“, stell­te er fest und äußer­te sich erfreut, als Kom­mu­ne einen „klit­ze­klei­nen Bei­trag“ zur Ener­gie­wen­de bei­tra­gen zu kön­nen. „Die Ver­bin­dung zwi­schen dem grü­nen Strom und den Bür­gern ist unser Ziel und der Wind­park ein Bau­stein dabei“, bestä­tig­te Diet­mar See­feldt, Ers­ter Bei­geord­ne­ter des Land­krei­ses Ger­mers­heim.

Als Bür­ger-Wind­park kon­zi­piert

Lutz Guber­na­tor, Geschäfts­füh­rer der WEAG Future Ener­gies AG, unter­strich: „Das Pro­jekt war von Anfang an als Bür­ger-Wind­park kon­zi­piert.“ Aus­zah­len wer­de es sich unter ande­rem über eine Lauf­zeit von über 20 Jah­ren in einer Grund­stücks­pacht von etwa 6,3 Mil­lio­nen Euro, die – zum Groß­teil an Hat­zen­büh­ler Bür­ger ein­schließ­lich der Orst­ge­mein­de selbst – bezahlt wer­den. Hin­zu kom­me die Gewer­be­steu­er in Höhe von 1,4 Mil­lio­nen Euro. „Es sieht alles danach aus“, warf Guber­na­tor ein, „dass sich der wirt­schaft­li­che Erfolg ein­stellt.“ Fast drei Mil­lio­nen Kilo­watt­stun­den sei­en seit Ende Janu­ar bereits in der ers­ten der fünf 206 Meter hohen Anla­gen erzeugt wor­den.

Fos­si­les Zeit­al­ter ist been­det

Beein­dru­ckend, nach­hal­tig und inno­va­tiv beschrieb Till Meß­mer vom Vor­stand der Volks­bank Kur- und Rhein­pfalz den Wind­park. Ger­ne habe sei­ne Bank unter Ein­bin­dung der genos­sen­schaft­li­chen Zen­tral­ban­ken die not­wen­di­ge Fach­ex­per­ti­se zur Ver­fü­gung gestellt. Rund 500 Bür­ger hät­ten vom auf­ge­leg­ten Spar­brief pro­fi­tiert, der mit einem Zeich­nungs­vo­lu­men von drei Mil­lio­nen Euro in nur drei Mona­ten ver­grif­fen gewe­sen sei.

Wie eine Wind­kraft­an­la­ge funk­tio­niert und wie der Strom zu den Bür­gern kommt, lie­ßen sich alle ger­ne bei Füh­run­gen erklä­ren, die fach­lich von Mit­ar­bei­tern der Stadt­wer­ke und der Fir­ma WEAG AG beglei­tet wur­den.

Ins­ge­samt war es ein gelun­ge­nes Fest bei herr­li­chem Som­mer­wet­ter.

Pres­se­stel­le Stadt­wer­ke Spey­er GmbH/WEAG Future Ener­gies AG

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